Zum Inhalt springen
Treppenhaus am Abend, warme Pendelleuchten hängen über der Holztreppe
Smart Home

Ein Haus, das mitdenkt.

Licht, Jalousien, Heizung und der Strom vom Dach, verdrahtet in der Verteilung statt verstreut über Funkstecker und Apps. Geplant und gebaut von unseren Elektrikern aus Weimar (Lahn), für Marburg, Gießen und den Lahn-Dill-Kreis.

Ortstermin mit Raumbuch, Angebot auf Wunsch mit Stückliste bis zum einzelnen Taster.

Projekt anfragen
Montag bis Freitag 06421 4807940

Zwei Leitungen statt tausend Apps.

Im smarten Haus trennen sich Strom und Befehl: Die 230-Volt-Leitung trägt weiter die Last, dazu kommt eine Busleitung für Taster, Melder und Fühler. Geschaltet wird in der Verteilung.

Das Prinzip, an einer Wand entlang Stromleitung oben, Busleitung unten, dazwischen die Verteilung, die beides verbindet
SCHEMATISCH
  • Stromleitung, 230 V: trägt die Last
  • Busleitung, 29 V: trägt die Befehle, grün ummantelt
Jeder Taster ist frei belegbar Er schaltet nicht selbst, er meldet. Was er auslöst, steht in der Programmierung: heute das Deckenlicht, morgen die Szene. Umbelegen kostet keinen Schlitz in der Wand.
Ein offener Standard, kein Sortiment Die Anlage spricht KNX, einen Standard, den es seit über dreißig Jahren gibt und den hunderte Hersteller sprechen. Taster von dem einen, Aktoren von einem anderen: am selben Bus.
Ein Ausfall bleibt klein Fällt ein Gerät aus, laufen die übrigen weiter: Es gibt keine Zentrale, die alles steuert. Jede Ader steht im Plan, jeder Aktor ist beschriftet wie eine Sicherung. So findet sich hier auch in zwanzig Jahren jeder zurecht.

Der Bus kommt mit den Wänden.

Die Busleitung kostet wenig, solange die Wände offen sind, und ein Vermögen, wenn sie wieder zu sind. Deshalb ist der Zeitpunkt die wichtigste Entscheidung, nicht der Hersteller.

Bausituation wählen

Die Leitung, die das Haus offen hält.

Im Neubau legen wir die Busleitung mit der Elektrik in jede Wand, neben Strom, Netzwerk und Leerrohr. Das ist der günstigste Moment, den es je geben wird: Die Leitung selbst ist eine der kleinsten Positionen im Rohbau, entscheidend ist nur, dass sie liegt, bevor verputzt wird.

Sie müssen dafür nicht alle Funktionen sofort kaufen. Wer erst konventionell schalten will, schaltet konventionell und rüstet Aktoren nach, wenn es so weit ist. Die Taster können später umziehen. Die Leitung kann es nicht.

Typisch
  • Bus in jede Wand, mit dem Rohbau
  • Funktionen nachrüstbar, Raum für Raum
  • Raumbuch vor dem Elektroplan
So läuft das Projekt

Der beste Moment seit dem Rohbau.

Bei einer Kernsanierung wird die Elektrik ohnehin neu: Leitungen, Dosen, Zählerschrank. Die Busleitung kommt dann in denselben Schlitz wie der Strom, und der Aufpreis ist so klein wie nie wieder danach. Deshalb gehört die Frage vor den Verputzer, nicht hinter ihn.

Wir gehen vorher mit Ihnen durchs Haus, Raum für Raum: Was soll hier schalten, dimmen, fahren, messen? Aus diesem Raumbuch wird der Elektroplan, aus dem Plan das Angebot. Zählerschrank, Photovoltaik und Wallbox planen wir im selben Zug mit.

Typisch
  • Bus im selben Schlitz wie der Strom
  • Zählerschrank gleich mit erneuert
  • Raumbuch vor dem Verputzen
Zur Elektroinstallation

Ehrlich: Die Busleitung kommt hier nicht mehr in die Wand.

In ein bewohntes Haus stemmen wir keine Schlitze für eine Busleitung, das stünde in keinem Verhältnis. Der ehrliche Weg heißt Funk: Aktoren hinter die vorhandenen Schalter und Steckdosen, Thermostate an die vorhandenen Heizkörper, ohne Baustelle und ohne neue Leitung.

Wir wählen das System herstellerneutral aus, bauen es als Elektriker ein und dokumentieren es wie eine Anlage, nicht wie eine Tüte Zubehör. Und wenn irgendwann doch renoviert wird, legen wir das Leerrohr gleich mit.

Typisch
  • Funkaktoren hinter vorhandene Schalter
  • Ohne Stemmen, ohne Baustelle
  • Dokumentiert wie eine Anlage
Was dazu gefragt wird

Was das Haus von allein tut.

Eine Szene ist ein Tastendruck, der viele Handgriffe ersetzt. Sechs Beispiele, wie sie in einem Raumbuch stehen, jedes auf Ihren Alltag eingestellt.

  • Wochentags, 6:10 Uhr

    Morgen

    • Jalousien im Schlafzimmer fahren auf halbe Höhe
    • Das Bad ist warm, bevor der Wecker klingelt
    • Flur und Küche werden gedämpft hell
  • Taster an der Haustür

    Verlassen

    • Alles Licht und definierte Steckdosen aus
    • Heizung geht in die Absenkung
    • Jalousien folgen ab jetzt der Sonne, nicht der Uhr
  • Ab 26 Grad außen

    Sommer

    • Die Südseite beschattet sich, bevor es warm wird
    • Bei Wind fahren die Jalousien ein, von allein
    • Abends geben die Fenster den Blick wieder frei
  • Taster im Wohnzimmer

    Abend

    • Das Licht dimmt auf die warme Abendszene
    • Jalousien schließen mit der Dämmerung
    • Der Weg ins Bad bleibt leise beleuchtet
  • Taster am Bett

    Gute Nacht

    • Licht im ganzen Haus aus, mit einem Druck
    • Jalousien zu, Heizung senkt ab
    • Vergessenes Bügeleisen? Die Steckdose ist stromlos
  • Wenn niemand da ist

    Urlaub

    • Licht und Jalousien laufen wie in einer bewohnten Woche
    • Die Heizung hält das Haus frostfrei
    • Zurück zum Alltag mit einem Tastendruck an der Tür

Und wer nichts drücken will, drückt nichts: Jeder Taster tut weiterhin, was draufsteht. Die Szenen sind die Abkürzung, nicht die Bedingung.

Ein Smart Home ist eine Elektroanlage. Kein Abo.

Es gibt zwei Wege zum smarten Haus. Der eine führt über Funkstecker, Konten und Apps, die nach drei Jahren anders heißen. Der andere führt über die Verteilung: Busleitung in der Wand, Aktoren im Schrank, ein offener Standard, den hunderte Hersteller sprechen. Wir bauen den zweiten, weil wir Elektriker sind: Wir verdrahten, beschriften, dokumentieren und stehen in fünf Jahren wieder davor. Und wo Funk die ehrliche Antwort ist, sagen wir auch das.

Gewerk Elektrotechniker Eingetragen bei der HWK Kassel-Marburg
Herstellerunabhängig Keine Partnerverträge mit Herstellern
Prüfprotokoll zu jeder Anlage Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600
5 Mio. Euro Haftpflicht Personen-, Sach- und Leitungsschäden

Der Strom vom Dach hat eine Rangfolge.

Mittags ist Strom übrig, abends fehlt er. Ein Energiemanagement kann jeden Tag dieselbe Reihenfolge einhalten, ohne dass jemand eine App öffnet.

  1. Zuerst das Haus

    Waschmaschine, Herd, was gerade läuft, läuft direkt vom Dach. Der kürzeste Weg, ohne Umweg über Speicher oder Netz.

  2. Dann der Speicher

    Was übrig ist, füllt den Speicher für den Abend, bis er voll ist.

    Zum Stromspeicher
  3. Dann das Auto

    Steht es zu Hause, lädt es mit dem Überschuss, wenn die Wallbox das kann: langsamer als am Schnelllader, aber vom eigenen Dach.

    Zur Wallbox
  4. Dann die Wärme

    Eine Wärmepumpe mit passender Schnittstelle zieht ihren Warmwasser-Lauf in die Mittagssonne vor, statt abends Netzstrom zu ziehen.

    Zur Wärmepumpe
  5. Erst dann das Netz

    Was jetzt noch übrig ist, geht ins Netz. Das bringt weniger, als jede der vier Stufen davor an Netzstrom spart.

Noch keine Photovoltaik? Dann beginnt das smarte Haus bei Licht, Jalousien und Heizung. Die Rangfolge lässt sich ergänzen, sobald das Dach liefert, die Verteilung ist dann schon vorbereitet.

Zur Photovoltaik

Ziehen Sie dem Internet ruhig den Stecker.

Der ehrlichste Test für ein smartes Haus: Router aus. Bei uns ändert sich dann wenig, denn Taster, Aktoren und Logik reden im Haus miteinander, nicht über einen Server im Internet.

Das Internet ist Zugabe Zugriff von unterwegs und Sprachassistenten sind angenehm und bleiben freiwillig. Das Fundament läuft lokal weiter, auch wenn ein Anbieter seinen Dienst einstellt.
Kein Konto, kein Abo für die Anlage Die Anlage braucht keine Cloud, um zu funktionieren. Was wir einstellen, bleibt im Haus: gespeichert in der Anlage, nicht in einem fremden Rechenzentrum.
Der Steckertest Was läuft weiter, wenn der Router aus ist?
  • Taster und Szenen jeder Druck wie immer
  • Jalousien fahren nach Sonne und Wind
  • Heizung hält jede Raumtemperatur
  • Zeiten und Automatiken laufen in der Verteilung
  • Anwesenheitssimulation auf Wunsch, Licht wie bewohnt
  • Überschuss vom Dach geht in Speicher und Auto
  • Übers Internet Zugriff von unterwegs die App außer Haus
  • Übers Internet Sprachassistent wenn Sie einen wollen
  • Übers Internet Meldungen aufs Handy unterwegs, nicht im Haus
Alles läuft, samt Zugriff von unterwegs. 9 von 9 laufen

Vom Anruf bis zur Einweisung.

Sechs Schritte, zwei Beteiligte. Die Leitung kommt mit der Elektrik, die Funktionen kommen am Laptop.

  1. Anruf oder Anfrage

    Ein Anruf reicht. Ein Grundriss hilft, muss aber nicht sein.

    Sie, 10 Minuten
  2. Ortstermin mit Raumbuch

    Raum für Raum: Was soll hier schalten, dimmen, fahren, messen? Das Raumbuch ist danach die Grundlage für alles.

    Wir, ein Termin
  3. Das Angebot

    Nach dem Ortstermin gerechnet für Ihr Haus. Auf Wunsch jeder Taster, jeder Aktor, jeder Meter Busleitung eine Position, mit Hersteller und Typ.

    Wir, nach dem Ortstermin
  4. Verdrahtung

    Im Neubau mit dem Rohbau, in der Sanierung mit den offenen Wänden. Strom und Bus als eigene Leitungen gelegt, dokumentiert im Plan.

    Wir, mit dem Bau
  5. Inbetriebnahme

    Jeder Taster bekommt seine Aufgabe, jede Szene ihren Ablauf. Parametriert am Laptop, gemessen und protokolliert wie jede Anlage.

    Wir, je nach Umfang
  6. Einweisung

    Wir zeigen Ihnen Taster, Szenen und App und beantworten Ihre Fragen.

    Sie und wir

Was vor dem ersten Taster gefragt wird.

Die kurzen Antworten. Die langen gibt es am Telefon oder bei Ihnen am Küchentisch.

Funktioniert das Haus auch ohne Internet?

Ja. Taster, Szenen, Jalousien, Heizung und alle Automatiken laufen auf der Busleitung im Haus, der Router spielt dafür keine Rolle. Das Internet braucht es nur für den Zugriff von unterwegs, für Meldungen aufs Handy und für Sprachassistenten, und alles kommt zurück, sobald der Router wieder läuft.

Was ist, wenn es Süß Energie irgendwann nicht mehr gibt?

Dann kann ein anderer Elektrobetrieb übernehmen, und zwar ohne Rätselraten: KNX ist ein offener Standard, den es seit über dreißig Jahren gibt, und Ihre Anlage ist dokumentiert wie ein Zählerschrank: Pläne, Belegung, Projektdatei.

Muss gleich das ganze Haus smart werden?

Nein. Die meisten fangen mit Licht und Jalousien an, Heizung und Energie kommen später dazu. Wichtig ist nur die Leitung: Sie kommt in alle Wände, die gerade offen sind, auch in die Räume, die vorerst konventionell bleiben. Aktoren und Taster lassen sich jederzeit ergänzen, Leitungen nicht.

Ist das nicht kompliziert zu bedienen?

Ein Taster bleibt ein Taster: drücken, Licht an. Besuch und Großeltern finden sich sofort zurecht, ohne Einweisung und ohne Handy. Die App ist die Zugabe für Sofa und Urlaub, nicht die Bedingung. Wenn eine Anlage nur noch übers Handy bedienbar ist, ist sie falsch geplant.

Geht das mit Alexa, Google oder Apple?

Ja, alle drei lassen sich über ein Gateway anbinden, wenn Sie das wollen. Sie sind die Zugabe, nicht das Fundament: Das Haus funktioniert vollständig ohne sie. Stellt einer der Anbieter seinen Dienst um, verlieren Sie die Sprachsteuerung, nicht das Licht.

Wir wohnen schon im Haus. Lohnt es sich trotzdem?

Ehrlich: Die Busleitung kommt nur in offene Wände. In bewohnten Häusern arbeiten wir mit Funk, ordentlich geplant und dokumentiert: Aktoren hinter vorhandene Schalter, Thermostate an vorhandene Heizkörper. Das kann Licht, Heizung und Szenen, und es kommt ohne Baustelle aus. Beim Ortstermin sagen wir Ihnen, was bei Ihnen sinnvoll ist und was nicht.

Was kostet ein Smart Home?

Mehr als eine konventionelle Elektroinstallation, weil mehr drinsteckt: Aktoren, Taster, Fühler und die Zeit fürs Parametrieren. Wie viel mehr, entscheidet das Raumbuch, keine Preisliste. Nach dem Ortstermin bekommen Sie ein Angebot, gerechnet für Ihr Haus. Auf Wunsch mit Stückliste, jede Position mit Hersteller, Typ und Menge.

Erst das Raumbuch.
Dann die Taster.

06421 4807940

Montag bis Freitag ist am Telefon jemand aus dem Betrieb, kein Callcenter. Wer lieber schreibt: Auf E-Mails und Formularanfragen antworten wir am selben oder nächsten Werktag.

Werkstatt Im Rinnzell 2
35096 Weimar (Lahn)
Besuch nur nach Anruf.

Projekt anfragen

Ein paar Angaben reichen. Den Rest klären wir am Telefon oder beim Ortstermin.

Ihre Angaben nutzen wir nur zur Bearbeitung der Anfrage. Datenschutz