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Anlagen, die
laufen müssen.

Unterverteilungen, Maschinenanschlüsse, Kabeltrassen, Hallendach-PV und Ladeparks für Produktion und Logistik in Mittelhessen. Geplant um Ihren Stillstand, gebaut im laufenden Betrieb, übergeben mit Prüfprotokoll.

Ihr Werk von oben.

Strom liegt in einem Werk überall, nicht nur in der Halle. Wählen Sie einen Bereich: was wir dort bauen, ab wo wir zuständig sind und ob es dafür eine Abschaltung braucht.

Lageplan Zwei Hallen, Technikraum, Hof und Büro. Kupfer: Verteilung und Trassen.
SCHEMATISCH
  • Verteilung und Trassen
  • Verteiler, Tore, Ladepunkte
  • Nicht unsere Zuständigkeit
Bereich wählen

Ab der Hauptverteilung sind wir zuständig.

Niederspannungshauptverteilung, Zählerplatz nach TAB, Überspannungsschutz, neue Abgänge für Hallen und Hof. Reicht der Anschluss nicht mehr, beantragen wir die Leistungserhöhung beim Netzbetreiber. Trafo und Mittelspannung liegen beim Netzbetreiber oder bei Ihrem Trafo-Dienstleister. Mit beiden klären wir die Schnittstelle, damit an ihr nichts offen bleibt.

Abschaltung
Ja, im Stillstandsfenster
Vorbereitung
Im laufenden Betrieb
Elektroinstallation

Eine Unterverteilung je Linie.

Maschinenanschlüsse mit Festanschluss oder CEE, Kabeltrassen unter der Decke, Not-Halt-Kreise, Absaugung und Druckluft bis zum Anschluss. Eine neue Linie bauen wir bis zur Verteilung vor, während die alte läuft. Eingebunden wird im Fenster.

Abschaltung
Nur beim Einbinden, die Dauer steht vorher im Plan
Übergabe
Prüfprotokoll je Verteilung
Elektroinstallation

Gang für Gang, während versendet wird.

Hallenbeleuchtung auf LED mit Tageslicht- und Präsenzsteuerung, Ladegeräte für Stapler und Hubwagen mit eigener Lüftung, Stromkreise für Tore, Scanner und Packplätze. Jeder Gang ist am selben Tag wieder hell, und der Versand merkt nichts davon.

Abschaltung
Nur je Gang, am selben Tag wieder hell
Übergabe
Prüfprotokoll, Lichtmessung auf Wunsch
Elektroinstallation

Dimensioniert nach Lastgang, nicht nach Dachfläche.

Photovoltaik auf Trapezblech oder Flachdach, ein Speicher für Nacht und Lastspitzen, ein Energiemanagement, das Ladepark und Speicher nach Ihrem Verbrauch steuert. Die Statik des Dachs klären wir vor dem Angebot, die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir.

Abschaltung
Nur zur Einspeisung, die Dauer steht vorher im Plan
Netzbetreiber
Anmeldung und Inbetriebsetzung durch uns
Photovoltaik

Ladepark mit Lastmanagement, ohne neuen Anschluss.

Ladepunkte für Fuhrpark und Mitarbeiter, eine eigene Unterverteilung mit Lastmanagement, Leerrohre für die Stellplätze, die später dazukommen. Dazu Außenbeleuchtung, Tore und Schranken. Angemeldet beim Netzbetreiber, bevor gebaut wird.

Abschaltung
Nur beim Einbinden der Unterverteilung
Netzbetreiber
Zustimmung über 12 kVA in Summe
Ladeinfrastruktur

Wärmepumpe statt Gaskessel, mit der Elektrik aus einer Planung.

Heizung für Büro, Umkleiden und Kantine, zusammen geplant mit Beleuchtung, Stromkreisen und KNX für Zutritt und Licht. Nach Feierabend, raumweise, ohne dass am nächsten Morgen etwas fehlt.

Abschaltung
Nur beim Einbinden der Wärmepumpe
Koordination
Wärme und Elektrik, ein Ansprechpartner
Wärmepumpe

Fünf Regeln, bevor wir eine Schraube lösen.

Die fünf Sicherheitsregeln nach DIN VDE 0105-100 gelten an jeder Anlage, die wir anfassen, in dieser Reihenfolge. In Ihrem Werk kommt eine Regel dazu, und die steht in Ihrer Fremdfirmenordnung: Freigeschaltet wird nur mit Ihrem Anlagenverantwortlichen.

  1. 1 Freischalten.

    Allpolig und allseitig trennen, an der Stelle, die Ihr Anlagenverantwortlicher freigibt. Nicht irgendwo, wo es gerade passt.

  2. 2 Gegen Wiedereinschalten sichern.

    Schloss und Schild am Schalter. Der Schlüssel bleibt bei dem, der an der Anlage arbeitet.

  3. 3 Spannungsfreiheit feststellen.

    Mit geprüftem zweipoligem Spannungsprüfer, an jedem Leiter, vor jedem Handgriff. Auch wenn der Schalter aus ist.

  4. 4 Erden und Kurzschließen.

    In der Niederspannung überall dort, wo Rückspeisung nicht auszuschließen ist: aus Photovoltaik, Speicher oder Notstrom.

  5. 5 Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.

    Was nicht abgeschaltet werden kann, wird abgedeckt oder abgeschrankt. Sonst wird nicht gearbeitet.

Ein Mann in Warnweste und eine Kollegin besprechen einen Plan auf dem Tisch

Und in Ihrem Werk.

Ihre Fremdfirmenordnung gilt. Unterweisung, Anmeldung am Werkstor, Schutzausrüstung, Ihre Baustellenordnung. Schicken Sie uns die Ordnung vor dem Ortstermin, dann kommen wir vorbereitet.
Freigabe schriftlich. Freischalten und Wiedereinschalten nur mit Ihrem Anlagenverantwortlichen, mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift auf dem Freigabeschein. Er bleibt bei Ihnen.
Prüfung vor der Inbetriebnahme. Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 mit Protokoll, vor der Inbetriebnahme. Das Protokoll geht in Ihre Anlagendokumentation.
Ein Ansprechpartner. Vom Ortstermin bis zur Abnahme spricht bei uns ein fester Ansprechpartner mit Ihrer Instandhaltung, der auch das Angebot geschrieben hat.

Ein Jahr, drei Fenster.

Ein Werk hat keinen Feierabend, aber Fenster: die Werksferien im Sommer, die Tage zwischen den Jahren, das Wartungswochenende. Große Umbauten legen wir in diese Fenster. Alles andere bauen wir daneben, im laufenden Betrieb.

Jahresplan Produktionsbetrieb mit Werksferien, Stillstand zwischen den Jahren und monatlichem Wartungswochenende
SCHEMATISCH
  • Produktion läuft
  • Stillstand: einbinden, prüfen, wieder einschalten
  • Vorbereitung im laufenden Betrieb: Trassen, Verteilungen, Material
Stillstandsplan Werksferien, 14 Tage Tausch der Hauptverteilung mit neuen Abgängen für zwei Hallen
BEISPIEL
  1. Freischalten

    Mit Ihrem Anlagenverantwortlichen, Schloss und Schild, Demontage der alten Felder.

  2. Umbau

    Neue Hauptverteilung setzen, Abgänge auflegen, Trassen anschließen. Der längste Abschnitt.

  3. Prüfung

    Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600, Messwerte ins Protokoll, Verteiler beschriften.

  4. Wiedereinschalten

    Abgang für Abgang, gemeinsam mit Ihrer Instandhaltung. Anlagen anlaufen lassen.

  5. Reserve

    Vier Tage, die im Plan stehen, damit die Produktion am Montag wieder anlaufen kann. Nicht, damit wir sie brauchen.

Die Reserve steht am Ende, nicht in der Mitte. Wird sie nicht gebraucht, sind wir früher fertig. Wird sie gebraucht, ist sie dafür eingeplant, dass Ihre Produktion nach den Ferien wieder anläuft.

Die teuerste Viertelstunde des Jahres.

Über 100.000 Kilowattstunden im Jahr wird Ihr Lastgang viertelstündlich gemessen. Die höchste Viertelstunde bestimmt den Leistungspreis, je nach Abrechnung für den Monat oder das Jahr. Das ist die Zeile auf der Stromrechnung, die man mit Technik ändern kann.

Stromrechnung, Jahresabrechnung Was hinter den vier Positionen steckt, und wo wir ansetzen
SCHEMATISCH
POSITION WAS DAHINTER STECKT UNSER HEBEL
Arbeitspreis je Kilowattstunde
Was Ihr Werk verbraucht. Tagsüber, an Werktagen, wenn Maschinen, Kühlung und Druckluft laufen.

Hallendach-PV. Ein Werk verbraucht, wenn das Dach liefert. Jede Kilowattstunde vom Dach ersetzt eine vom Netz, ohne Speicher.

Leistungspreis je Kilowatt, höchste Viertelstunde
Die eine Viertelstunde, in der alles gleichzeitig lief. Sie setzt den Preis für den Monat oder das Jahr, je nach Abrechnung.

Viertelstundenwerte eines Werktags, ohne Maßstab

Speicher und Lastmanagement kappen die Spitze. Ladepark, Kompressor und Speicher werden so gesteuert, dass der Bezug unter einer Grenze bleibt, die der Speicher hält.

Netzentgelte und Umlagen, je Kilowattstunde
Der Anteil, den das Netz an jeder bezogenen Kilowattstunde verdient, unabhängig vom Lieferanten.

Eigenverbrauch. Jede Kilowattstunde, die nicht durch den Zähler geht, spart die Netzentgelte gleich mit.

Blindarbeit je Kilovar-Stunde
Fällt an, wenn Motoren und Trafos mehr Blindarbeit beziehen, als Ihr Netzbetreiber frei lässt.

Wenn Ihre Abrechnung die Position zeigt, prüfen wir, ob eine Kompensationsanlage an der Hauptverteilung sie senkt. Wir lesen die Abrechnung mit, bevor wir etwas anbieten.

Erst der Lastgang, dann das Angebot Ihr Netzbetreiber liefert die Viertelstundenwerte des letzten Jahres. Daraus dimensionieren wir Anlage, Speicher und Ladepark. Nicht aus der Dachfläche.
Eigenverbrauch statt Einspeisung Ein Werk verbraucht tagsüber, wenn die Anlage produziert. Deshalb rechnet sich Photovoltaik auf der Halle schneller als auf jedem Wohnhaus.
Herstellerunabhängig Keine Partnerverträge mit Modul- oder Speicherherstellern. Wir bauen ein, was zu Ihrem Lastgang passt, und weisen es im Angebot aus.

NETZBETREIBER, MIT DENEN WIR DAS KLÄREN
Stadtwerke Marburg, EAM Netz, OVAG Netz, Syna, Mittelhessen Netz

Für Ihren Einkauf, vor dem ersten Auftrag.

Bevor eine Bestellung rausgeht, will Ihr Einkauf eine Akte. Wir stellen sie zusammen, sobald Sie fragen: sechs Register in einem PDF.

  • HRB
    Handels­register­auszug

    Amtsgericht Marburg, HRB 8143. Geschäftsführer Waldemar Süß und Martin Süß.

    HRB 8143
  • HWK
    Handwerkskarte

    Eingetragen in der Handwerksrolle der HWK Kassel-Marburg im Gewerk Elektro­techniker.

    Elektrotechniker
  • HAFTPFLICHT
    Versicherungs­nachweis

    Betriebs­haftpflicht der Bauwirtschaft, 5 Mio. Euro Personen­schäden, 5 Mio. Euro Sach- und Vermögens­schäden, inklusive Bearbeitungs- und Leitungs­schäden.

    5 Mio. / 5 Mio. Euro
  • STEUER
    Steuernachweise

    USt-IdNr., Freistellungs­bescheinigung nach §48b EStG für Bauleistungen, Unbedenklichkeits­bescheinigungen von Berufs­genossenschaft und Krankenkasse.

    DE358395845
  • BAFA
    Energieeffizienz-Experten

    Gelistet in der BAFA-Energieeffizienz-Experten-Liste. Wir beraten zur Förderung und bereiten den Antrag vor, gestellt wird er von Ihnen.

    Gelistet
  • EIGENTUM
    Eigentümerstruktur

    Familiengeführt und in Familienbesitz, ohne Investoren und ohne Kredite. Entscheidungen fallen in Weimar (Lahn), nicht in einer Konzernzentrale.

    Familienbesitz

Ihre Lieferantenselbstauskunft füllen wir aus, Ihr Formular oder unseres. Die Akte kommt als ein PDF, mit Datum.

Akte per E-Mail anfordern

Lernen Sie uns an einem Auftrag kennen.

Ein Ladepark, eine Unterverteilung, eine Halle auf LED: ein Auftrag, der in ein Fenster passt und nach dem Sie wissen, wie wir arbeiten. Sie sehen unsere Vorbereitung, unser Protokoll und wer bei Ihnen in der Halle steht. Über die Werksferien reden wir danach.

  1. Schaltschrank mit Sicherungsautomaten, Reihenklemmen und Relais
    Eine Unterverteilung

    Für die neue Linie, den Anbau oder die Halle, die schon immer zu wenig Abgänge hatte. Ein Fenster zum Einbinden, alles andere davor.

    Elektroinstallation
  2. Lagerhalle mit Palettenregalen und Paletten, hinten ein Kommissionierer zwischen den Regalen
    Ein Ladepark

    Stellplätze für Fuhrpark und Belegschaft, mit Lastmanagement am bestehenden Anschluss. Abschaltung nur beim Einbinden, angemeldet beim Netzbetreiber.

    Ladeinfrastruktur
  3. Hochregalgang in einer Lagerhalle mit LED-Beleuchtung
    Eine Halle auf LED

    Gang für Gang, während versendet wird. Mit Tageslichtsteuerung, Prüfprotokoll und einer Jahresabrechnung, die es zeigt.

    Elektroinstallation

Worauf Sie sich verlassen können.

  • Ein Ansprechpartner. Vom Ortstermin bis zur Abnahme ein fester Ansprechpartner, direkt erreichbar, ohne Hotline dazwischen.
  • Ein Angebot nach dem Ortstermin. Netto ausgewiesen, auf Wunsch mit Stückliste: jede Position mit Hersteller, Typ und Menge. Herstellerunabhängig ausgesucht, nach Ihrem Lastgang.
  • Eine klare Schnittstelle. Ab der Niederspannungshauptverteilung sind wir zuständig. Mit Netzbetreiber, Trafo-Dienstleister und Anlagenbauer klären wir die Schnittstellen, bevor gebaut wird.
  • Wärme und Elektrik aus einer Planung. Verteilung und Wärmepumpe werden zusammen geplant, mit einem Ansprechpartner für beides.
  • Ein Termin mit Reserve. Fenster, Montagetage und Abnahme stehen im Terminplan, mit Reserve am Ende. Zugesagt wird, was im Plan steht.

Und nach jedem Auftrag: Prüfprotokoll, Revisionsunterlagen und ein Ordner, mit dem Ihre Instandhaltung weiterarbeiten kann.

Was die Instandhaltung uns zuerst fragt.

Die kurzen Antworten. Die langen gibt es am Telefon oder bei Ihnen im Werk.

Arbeiten Sie nach unserer Fremdfirmenordnung?

Ja. Unterweisung, Anmeldung, Schutzausrüstung, Freigabeschein: Ihre Regeln gelten auf Ihrem Gelände. Schicken Sie uns die Ordnung vor dem Ortstermin, dann kommen wir vorbereitet.

Wie groß darf ein Projekt sein?

Von der einzelnen Unterverteilung bis zur neuen Hauptverteilung mit Hallendach-PV und Ladepark. Beim Ortstermin sagen wir Ihnen, wie wir das Projekt aufteilen: in Vorbereitung im laufenden Betrieb, in Fenster und in Reserve.

Was ist, wenn nach der Abnahme noch etwas ist?

Anrufen. Anlagen, die wir gebaut haben, kennen wir aus unseren eigenen Revisionsunterlagen. Wir kommen mit dem Plan in der Hand, nicht mit dem Suchgerät.

Wie arbeiten Sie mit unserer Instandhaltung zusammen?

Ihre Betriebselektriker kennen die Anlage, wir bringen die Hände und die Dokumentation. Freigeschaltet und wieder eingeschaltet wird gemeinsam, die Revisionsunterlagen bekommen sie so, dass sie damit weiterarbeiten können.

Übernehmen Sie auch die wiederkehrende Prüfung?

Jede Anlage, die wir bauen oder ändern, prüfen und protokollieren wir vor der Inbetriebnahme. Ob wir die wiederkehrende Prüfung Ihrer Bestandsanlagen übernehmen, klären wir am Telefon, je nach Umfang.

Fahren Sie auch ins Rhein-Main-Gebiet?

Ja, wenn das Projekt passt. Mittelhessen ist unser Alltag, und auch bis nach Frankfurt fahren wir. Entschieden wird pro Projekt, nicht pro Postleitzahl.

Was kostet das?

Ein Angebot nach dem Ortstermin, netto ausgewiesen. Auf Wunsch mit Stückliste, jede Position mit Hersteller, Typ und Menge. Keine Preisliste, weil kein Werk wie das andere ist.

Wann ist Ihr
nächstes Fenster?

06421 4807940

Standort, Anlass und wann der nächste Stillstand ist. Der Ortstermin richtet sich nach Ihrer Schicht. Am Telefon erreichen Sie den Betrieb direkt, ohne Callcenter. Auf E-Mails und Formularanfragen antworten wir am selben oder nächsten Werktag.

Werkstatt Im Rinnzell 2
35096 Weimar (Lahn)
Besuch nur nach Anruf.

Projekt anfragen

Ein paar Angaben reichen. Den Rest klären wir am Telefon oder beim Ortstermin.

Ihre Angaben nutzen wir nur zur Bearbeitung der Anfrage. Datenschutz